Bündnis für die Schwierigen

Seit August 2013 treffen sich regelmäßig das Landesjugendamt und die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe zu einem regelmäßigen Fachdiskurs, um Gründe und Lösungen zu finden für die mittlerweile sehr hohe Abbruchquote in der stationären Jugendhilfe. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. 
Hinzukommt, dass sich die Situation im Jugendnotdienst zugespitzt hat, die Überbelegungssituation bringt sowohl die Mitarbeiter als auch die räumlichen Gegebenheiten an ihre Grenzen. Häufig werden Jugendliche aus disziplinarischen Gründen aus anderen Jugendhilfeeinrichtungen in den Jugendnotdienst verlegt/entlassen, Abstimmungen mit dem Jugendamt zu Anschlusshilfen führen zu längeren Aufenthalten im Jugendnotdienst.
Zentrale Themen und Prozesse sind unter anderem:
·      Qualifizierung der stationären Hilfen im Umgang mit den „Schwierigen“
·      Konzeptionelle und strukturell-kooperative Weiterentwicklung der Angebote
·      Verfahren entwickeln, die das Selbstverständnis der öffentlichen und freien Träger der Berliner Jugendhilfe, im Zusammenhang mit Abbrüchen/vorzeitigen Entlassungen, zum Inhalt haben
Insgesamt haben sich drei Arbeitsgruppen gebildet, an denen jeweils das Jugendamt, die freien Träger und die Senatsverwaltung beteiligt sind:

·      AG  1
Untersuchung von konzeptionellen und verfahrensbezogenen Ausschlusskriterien in stationären Hilfen
·      AG  2
Kooperationsansätze und Angebotsentwicklung
·      AG  3
Angebotsentwicklung HzE und Schule
Die Arbeit wird in diesen Kleingruppen weiter fortgesetzt, konkrete Ergebnisse werden demnächst vorgestellt.

(Beitrag von Christa Willms)

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