Archiv für den Monat August 2014

Elternlotsen – im Netzwerk „Frühe Hilfen“

Eine Frau und ihr Mann erwarten ein Kind. Vielleicht haben sie eine zu kleine Wohnung, wenig Geld und fragen sich, wie alles werden soll … und überlegen,wen sie fragen können, aber das ist kompliziert. Müssen sie wirklich zum Amt?

FH_2014_1_webVielleicht streiten dieser Mann und diese Frau darüber, ob sie das Kind überhaupt wollen! Sollen sie damit an jemanden herantreten … um Rat fragen? Eine unsichere Mutter mit kleinem Kind fragt sich, ob es für sie irgendeine Art von Unterstützung gibt. Aber wo soll sie anfangen zu suchen und was wird sie wohl finden? Menschen, die sie kritisieren? Frauen, denen alles besser gelingt? Manche Eltern haben den Wunsch, sich mit anderen über die Entwicklung ihres Kindes auszutauschen, um wertvolle Tipps und Hinweise zu erfahren. Sie stellen sich die Frage nach PEKiP-Kursangeboten, nach Babymassagen und Erste-Hilfe-Kursen für Kleinkinder in der näheren Umgebung, bei denen sie Mütter und Väter in ähnlicher Situation kennenlernen und die Chance zur gegenseitigen Unterstützung möglich ist.

Manche Eltern machen sich aufgrund bestimmter Auffälligkeiten Sorgen um die optimale Entwicklung ihres (neugeborenen) Kindes. Kann ein Kinderarzt die Verunsicherung nicht zerstreuen, wohin dann? Alternative Anlaufstellen wie z.B. Risikosprechstunden könnten angesprochen werden. Einschätzungen von Verwandten, Nachbarn oder Kita-Mitarbeitern lösen bei manchen Eltern Besorgnis aus. Wohin können sie sich dann mit ihren Fragen wenden?

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Marktplatz der Ideen! – Bürgerbeteiligung praktisch gelebt

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Jeder hat etwas was ihn stört, was er erhaltenswert findet oder was er gerne verändernwürde. Velleicht hat noch jemand anderes die gleiche Idee oder eine ähnliche. Wie bekommt man die beiden zusammen? Auf einem Marktplatz hat man die Möglichkeit sich zu begegnen kurz oder auch länger zu plauschen und Verabredungen zu treffen.

2013Die Idee wurde am Runden Tisch Lankwitz-Südende entwickelt und  2013 das erste mal durchgeführt. 2013 waren unter anderem zusammengefasst Themen wie zum Beispiel:

  • Senioren und Bürger:
      Begegnungen der Generationen schaffen
      Saubere Parkanlagen
  • Gewerbe:
      Vielfalt bewahren
      Gewerbe stärken
    • Politik:
        Flüchtlingunterkünfte in SZ
        Barrierefreies Lankwitz
      • Themen von Kindern waren:
          Saubere Kletterspielplätze
          Kinderdisco in der Käseglocke

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Was ist Inklusion?

Inklusion bedeutet lateinisch „Einschluss“, gesellschaftlich verstehen wir darunter das Miteinander sowie die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gemeinschaftlichen Leben. Des Weiteren handelt es sich hierbei um ein sog. Menschenrecht, das wir bei der UN Behindertenrechtskonvention unter: http://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/ ausführlich nachlesen können.

männchen teamInzwischen sind wir gesamtgesellschaftlich bereits auf einem guten Weg. Wir finden immer mehr Menschen mit Behinderungen in unserem Umfeld. – Wenn wir uns an unsere Deutsche Geschichte erinnern, dann hat man diese Menschen früher versteckt, weggesperrt oder viel schlimmer noch, der Euthanasie zugeführt. Dieses ist heute „Gott sei Dank“ anders. Denn die meisten Kinder im Kindergartenalter besuchen Kitas mit sog. Integrationsplätzen, in denen sie gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen gefördert werden. In der Regelschule werden auch immer öfter gemeinsam Kinder mit und ohne Handikap beschult. – Familien machen sich täglich Weg auf zum Einkauf oder sonstigen Erledigungen und nehmen alle ihre Kinder mit, auch die mit Handikap. Die EFöB-Gruppe (ehemals Hort-Gruppe) an einer Förderschule besucht mit den Kinder Museen, Kino, öffentliche Spielplätze. Dazu nutzen sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch das ist eine Form der inklusiven Teilhabe.

An einer unserer Regelschulen in der Region B findet eine morgendliche „Mini-Inklusion“ statt, indem zwei Kinder aus der benachbarten Förderschule den Frühdienst gemeinsam mit den Kindern der Regelschule erleben und anschließend vom Fahrdienst in ihre Schule zum Unterricht gefahren werden. – In unseren Notbetreuungszeiten der EFöBs ist es für uns selbstverständlich alle Kinder, auch die der Förderschulen, gemeinsam zu betreuen. Auch unsere sog. Integrationskinder in den EFöBs der Regelschulen erleben eine gemeinsame Förderung, je nach Förderplanung mit anderen Kindern mit und ohne Handicap.

Dennoch sind wir erst am Anfang, denn Inklusion soll und muss allen Kindern/Menschen und mit und ohne Handicap zu gute kommen. Dazu bedarf es jedoch der entsprechenden finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen.

Beitrag: Beate Eichhorn, Co-Arbeitsbereichsleiterin für schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Bündnis für die Schwierigen

Berlinweit hat sich die Zahl der Jugendlichen erhöht, die in stationären Einrichtungen nicht zu halten sind. Landesjugendamt, öffentliche und freie Träger haben sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Gedanken dazu gemacht, wie sinnvolle Halteoptionen in Krisen aussehen könnten:

Halteoptionen für Kinder und Jugendliche während krisenhafter Situationen in stationären Einrichtungen.

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In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Landesjugendamt und freien und öffentlichen Trägern wird erarbeitet, welche Halteoptionen möglich sind, um Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen halten zu können.

  • Reduzierung der Betreuungsdichte und ggf. Hinzunahme von externen auch aufsuchenden Fachkräften
  • Hinzunahme von intern zur Verfügung stehenden professionellen und nicht professionellen Mitarbeitern oder auch Bezugspersonen des familiären Umfeldes
  • Hinzunahme von externen Fachkräften
  • Erhöhung der Betreuungsdichte in der jeweiligen Gruppe
  • Verstärkung der Betreuung für den jungen Menschen
  • Vorübergehende Betreuung in mobiler Form
  • Vorübergehende interne Verlegung
  • Vorübergehende externe Verlegung des jungen Menschen in eine andere Einrichtung oder Beurlaubung zu Bezugspersonen des familiären/sozialen Umfeldes zur Beruhigung sowie Atem- und Denkpause für alle Beteiligten

 

Cut, das Musical – Von den Anfängen bis zur Premiere

szs_cut_das-musical-295x300Mobbing ist ein Thema mit dem sich Kinder bereits in der Grundschule auseinandersetzen. Dies passiert häufig unfreiwillig durch die Beteiligung an Mobbing-Situationen in der Schule, ob als Täter, Opfer, Dulder oder Schlichter. Zahlreiche Grundschulen bieten spezielle Angebote zur Aufklärung über Mobbing und dessen Folgen an. So auch die Giesensdorfer Schule. Hier werden die Kinder durch gezielte Angebote und Projekte zu diesem Thema für Mobbing sensibilisiert und lernen bestimmte Situation zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. als Kooperationspartner der Giesensdorfer Schule hat im vergangen Jahr ein weiteres Projekt zum Thema Mobbing ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kinder bereits frühzeitig für das Thema Mobbing und den Umgang mit Verantwortung und Schuld zu sensibilisieren um die gegenseitige Akzeptanz zu stärken. 

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Faire Gruppe

Seit Mai 2013 trifft sich unter Anleitung von Christian Mezger, die Faire Gruppe einmal wöchentlich. Jeden Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr wird  in der Holzkirche zusammen entschieden, was die Gruppe interessiert. Z. B. mit Holz arbeiten, dabei sind schon eine Kaninchenvilla und ein TV- Tisch entstanden. Geschraubt, geflickt und umgebaut, wird in der Fahrradwerkstatt, ebenso wird im Garten ein Gemüsebeet gezogen oder es werden Lagerfeuer entfacht, an denen auch gegrillt werden darf! Tischtennis spielen oder Ballspiele stehen ebenso auf dem Programm, wie Graffitis erstellen. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei und neue Gesichter und Ideen sind herzlich willkommen! Schaut einfach mal vorbei in der Holzkirche, Koloniestraße 9, 12209 Berlin.  Wer Fragen zu der Gruppe hat, meldet sich bitte bei FAMOS e.V. Berlin unterSkateboardtraining:   030/85075809                                                          Faire Gruppe in der Holzkirche