Archiv für den Monat September 2014

Bericht vom 9. Fliegefest 2014

Am 13.09.2014, dem zweiten Samstag im September, fand schon fast traditionell das 9. Fliegefest am Fliegeberg in der Schütte- Lanzstraße statt. Die Veranstalter Mittelhof e. V. und FAMOS e. V. Berlin hatten gerufen und sehr viele Familien mit ihren kleinen Kindern waren gekommen. Die Kinder hatten z. B. Spaß an den Kaninchen des Kleintierzüchtervereins, der Hüpfburg, dem Kinderschminken, dem Drachen basteln, Kettcar fahren oder als Akteure/Akteurinnen auf der Bühne beim Singen oder einer Tanzvorführung. Auch die angebotenen Waffeln und andere schmackhafte Speisen fanden reichlich Beachtung und bei freundlichen Temperaturen hatten alle Beteiligten ihren Spaß. Die Zeit war schnell verflogen, so dass sich alle schon sehr freuen, wenn es nächstes Jahr heißt: das FLIEGEFEST wird 10 Jahre alt!! Für das Jubiläumsfest wird sich die Vorbereitungsgruppe sicher etwas ganz besonderes für alle Besucher und Besucherinnen ausdenken…. Na dann, bis nächstes Jahr im September 2015!

IMG_0426 Gleich geht´s los

IMG_0411Jugendliche Akteure beim Eröffnungsact

IMG_0433Ein großer Spaß für die Kleinen beim Fliegefest

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Themen und Eindrücke der AG§78 am 15.09.2014

struktur

 

Am 15.09.2014 fand im KiJuNa die dritte Sitzung der AG nach §78 SGB VIII in der Region B statt. Die Tagesordnung war eher kurz gehalten, aber die Themen hatten es in sich.

Die beiden  Schwerpunkthemen waren eng miteinander verwoben. Das eine war die Strukturelle Arbeitsweise der AG § 78, Haltung und Erwartungen und das andere Darstellung der Ergebnisse der Klausurtagung des SZ² für die Region B und Diskussion der verschiedenen Schwerpunkte im Plenum. Das mußte ersteinmal sacken.

 

struktur2Als Einstieg in das doch sehr mächtige Thema hatte das Sprechergremium eine kleine Flipchartpräsentation entwickelt, wie die zukünftige Arbeitsweise und Struktur der AG §78 Region B sein könnte und was für Ideen es dazu gibt. Der Grundgedanke ist das die AG §78 schwerpunktmässig ein Informationsumschlagsplatz wird. Es gibt viele Gremien im Bezirk und in der Region, und keiner hat die zeitlichen Ressourcen um überall hinzugehen. So ist die Idee das die AG §78 ein Forum bietet um dieses Informationen kurz und knapp auszutauschen. – Kenner der AG §78 werden sagen: „Hä? Das gibt es doch schon als Tagesordnungspunkt!“ Das ist genau der Punkt um den es geht. Es ist ein Tagesordnungspunkt am Ende der Tagesordnung und es ist selten Zeit über das was berichtet wird zu reden, zu diskutieren oder Nachfragen zu stellen. Es ist im Ablauf eher so das es kurze knappe Berichte gibt und dann ab zum nächsten. Keine Zeit zum Fragen und sacken lassen. Es fühlt sich manchmal eher an wie ein „Patsch, patsch Info, Info, Info!“ Ist das Zielführend und nehmen die Teilnehmer da was von mit? Naklar man kann es im Anschluss auch im Protokoll lesen, aber das nachfragen fällt dann aus. Aus diesem Grund ist der Gedanke dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben.

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Kinder und Jugendliche haben Rechte

Die UN-Kinderrechtskonvention hat jeder schon mal gehört und einige wissen bestimmt auch was da so im groben drin steht. Aber was ist das genau und was heißt das eigentlich für uns in unseren Einrichtungen, und in wie weit kommt das zum tragen, weil die UN ist doch schon ziemlich weit weg, wenn man das mal einfach so betrachtet. Die UN-Kinderrechtskonvention umfasst insgesamt 54 Artikel die wir hier nicht alle aufzählen wollen. Dankenswerterweise hat die UNISEF sie in 10 Grundrechte zusammengefasst:

  1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
  2. das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
  3. das Recht auf Gesundheit;
  4. das Recht auf Bildung und Ausbildung;
  5. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
  6. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
  7. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
  8. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
  9. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
  10. das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

In diesen 10 Grundrechten steckt eine Menge drin. Vorallem aber das die Kinder und Jugendlichen ein Recht darauf haben das es ihnen gut geht, das sie Bildungsangebote bekommen und das sie sich einmischen dürfen. Einmischen in die Bereiche die sie was angehen. Das geht im kleinen und im grossen. Klein wäre angefangen in unseren Einrichtungen und im grossen wäre dann im Kiez, im Bezirk in der Stadt, im Land und Weltweit. Dem sind keine Grenzen gesetzt, außer die Schranken, welche Erwachsene ihnen setzen.

 

 

Bürger kritisieren Gerwerbemix und Grünflächenpflege

Berliner Woche – 10.09.2014
Ulrike Martin

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Silvia Härtel sammelte Kritikpunkte und Vorschläge beim Marktplatz der Ideen. Foto: Ulrike Martin – Berliner Woche

Lankwitz. Was fehlt im Kiez, was könnte besser sein, was wünschen sich die Anwohner? Am Freitag und Sonnabend, 5. und 6. September, kamen rund 40 Lankwitzer zusammen, um zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden.

Zum „Marktplatz der Ideen“ hatten der Verein Spiel & Action und der Runde Tisch Lankwitz-Südende eingeladen. Im Rosengarten hinter der Käseglocke wurden auf Stelltafeln und Flipcharts die Anliegen gesammelt.

Am Nachmittag des zweiten Tages zog Silvia Härtel, Geschäftsführern bei Spiel & Action und Sprecherin des Runden Tisches, das Fazit: „Es gab viele interessante Gespräche und Diskussionen, viele Anwohner wollen etwas bewegen.“

Zu den drängendsten Problemen gehört die fehlende Gewerbevielfalt. „Es gibt vier oder fünf Döner-Buden und sechs Friseure, aber kein Geschäft, in dem ich zum Beispiel Papier kaufen kann“, sagt Härtel. Auch die Pflege von Grünflächen lasse zu wünschen übrig. Es gab Beschwerden über kniehohe Brennnesseln und abbrechende Äste. Die Fassade der Käseglocke, ein Baudenkmal, müsste auf Vordermann gebracht werden, auch die Regenrinne ist undicht. Und am extra eingerichteten Kindertisch wünschten sich die Mädchen und Jungs eine Rutsche für den Spielplatz des Vereins.

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Jugendberufsagentur für Berlin

 

Jugendberufsagenturen für Berlin

Am 04.09.2014 fand in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin die Auftaktveranstaltung für eine Jugendberufsagentur in Berlin statt. intern 224
An der Podiumsdiskussion nahmen teil:
Frau Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend, und Wissenschaft,
Herr Komoß, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf,
Herr Schulz, Geschäftsführer des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung,
Herr Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin,
Frau Cordt, Leiterin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg,
die Moderation hatte Frau Heise, Deutschlandradio Kultur
In allen Berliner Bezirken soll eine Jugendberufsagentur installiert werden;
Zurzeit sind ca. 18.200 Menschen in Berlin unter 25 Jahren arbeitslos, die Übergänge von Schule ins Berufsleben oder Studium gelingt in vielen Fällen nicht reibungslos oder gar nicht.
11,6 % der 15-25 Jährigen sind in Berlin arbeitslos, eine Situation, die nicht hinnehmbar ist.
Es gibt viele Institutionen, die getrennt voneinander arbeiten, Jugendliche erhalten häufig sehr viele aber unterschiedliche Informationen. Durch die Jugendberufsagentur erfolgt Beratung aus einer Hand, die Maßnahmen werden aufeinander abgestimmt, vorhandene Ressourcen werden vermittelt.
Notwendig ist qualifizierte Beratung anzubieten und nicht nur bloße Informationen weiterzugeben.
Die abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Arbeitsförderung, Grundsicherung für Arbeitssuchende und Jugendhilfe soll Jugendliche darin unterstützen, ihren Weg ins Berufsleben erfolgreich zu beschreiten. Dies ist aber nicht das alleinige Ziel, vielmehr geht es auch darum, junge Menschen gut in ein selbständiges Erwachsenenleben zu begleiten dazu gehört auch, ihnen die Möglichkeit zu geben in gesicherten Wohnverhältnissen zu leben, ebenso wie die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.
Einig waren sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion dass der Erfolg in Hamburg die Jugendarbeitslosigkeit zu senken für Berlin auch eine Möglichkeit sein könnte, das Konzept müsse aber auf die Berliner Strukturen angepasst werden.

Strategien für Steglitz-Zehlendorf – Klausurtagung des SZ²

 

Im Mai 2014 ist das SZ² (Strategischers Zentrum Steglitz-Zehlendorf) in Klausur gegangen, mit dem Auftrag: Welche Themen (wirksamen Mängel) sind in unserer Region relevant? – Die erste Frage war was ist ein wirksamer Mangel? Hier wurde eine wirklich gute und einleuchtende Erklärung durch Herrn Mampel (Geschäftsführer Stadtteilzentrum Steglitz) gegeben.

ketteMan stelle sich vor man hat eine Kette mit vielen Kettengliedern und einer Gesamttragkraft von 500 kg. Ist ein Kettenglied rostig verringert sich die Tragkraft auf 5 kg. Findet man nun dieses eine Kettenglied was rostig ist und tauscht es aus erhöht sich die Tragkraft wieder auf 500 kg. Fazit: Dadurch das der Mangel der Kette behoben wurde ist sie wieder voll einsatzfähig und belastbar.

Transportiert man diesen Gedanken auf unsere Region so ist es die Frage welches Problem oder Mangel sind wenn wir es ändern könnten so wirksam das es eine Stärkung der Region bedeutet. Diese Frage wurde bei der letzten AG §78 diskutiert und die Sprecher_innen und Repräsentanten_innen für das SZ² haben drei Themen mit in die Klausurtagung genommen.

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