Strategien für Steglitz-Zehlendorf – Klausurtagung des SZ²

 

Im Mai 2014 ist das SZ² (Strategischers Zentrum Steglitz-Zehlendorf) in Klausur gegangen, mit dem Auftrag: Welche Themen (wirksamen Mängel) sind in unserer Region relevant? – Die erste Frage war was ist ein wirksamer Mangel? Hier wurde eine wirklich gute und einleuchtende Erklärung durch Herrn Mampel (Geschäftsführer Stadtteilzentrum Steglitz) gegeben.

ketteMan stelle sich vor man hat eine Kette mit vielen Kettengliedern und einer Gesamttragkraft von 500 kg. Ist ein Kettenglied rostig verringert sich die Tragkraft auf 5 kg. Findet man nun dieses eine Kettenglied was rostig ist und tauscht es aus erhöht sich die Tragkraft wieder auf 500 kg. Fazit: Dadurch das der Mangel der Kette behoben wurde ist sie wieder voll einsatzfähig und belastbar.

Transportiert man diesen Gedanken auf unsere Region so ist es die Frage welches Problem oder Mangel sind wenn wir es ändern könnten so wirksam das es eine Stärkung der Region bedeutet. Diese Frage wurde bei der letzten AG §78 diskutiert und die Sprecher_innen und Repräsentanten_innen für das SZ² haben drei Themen mit in die Klausurtagung genommen.

Die Themen waren:

  • Erziehungskompetenz und unterstützende Strukturen stärken und Bedürfnisse im Wohnumfeld verbessern
  • Übergänge Kita – Schule – Jugend gestalten
  • Nachhaltigkeit der pädagogischen Angebote (bzw. Kontinuität), damit inklusion möglich wird
  • bestehende Angebote werden zu wenig genutzt
  • bezahlbarer Wohnraum fehlt

Im ersten Schritt sollten die Vertreter_innen der Regionen sich auf ein Thema einigen was sie für Ihre Region am bedeutesten finden, um im folgenden Tag zu überlegen was es für Lösungsansätze gibt.

netzDie Themen der Regionen waren:

  • Region A: Erziehungs- Bildungs- Partnerschaft -> Kita – Schule – Jugendhilfe
  • Region B: Erziehungskompentez und unterstützende Strukturen stärken und Bedürfnisse im Wohnumfeld verbessern
  • Region C: Perspektive Jugendarbeit 2016
  • Region D: Sozialräumliche Weiterentwicklung

Im nächsten Schritt wurden die Themen näher beschrieben und die ersten Lösungsansätze skizziert unter den Fragestellungen:

  • Wie stellt sich das Thema dar?
  • Was wurde bisher schon an Aktivitäten unternommen?
  • Wer sind die zentralen Akteure?
  • Welche Lösungsvorschläge gibt es?

horizontDie Vertreter_innen beantworteten diese Fragen und stellten eine kleine Präsentation zusammen. Vor der Präsentation im Plenum gab es noch einen neuen Schritt, und interessante Variante. Wir alle sind mit unserem Blick verhaftet in unserem Arbeitsbereich, sodass wir gebeten wurden in eine neue Perspektive zu wechseln. Die Perspektiven waren Öffentlicher Träger, Politisch Verantwortliche, Betroffene Eltern und freie Träger. Aufgabe war es das die keiner zu einer Gruppe gehören durfte die er von Berufswegen angehört. Es wurde Ausgelost, sodass der Zufall entschied. Auf Mitarbeiter_innen der Verwaltung wurden Freie Träger, Vertreter_innen der freien Träger wurden zu politsch Verantwortlichen oder Mitarbeiter_innen der Verwaltung und und und. Die Präsentationen der einzelnen Regionen wurden aus den neuen Perspektiven angeschaut und beleuchtet. Dies war nicht nur an der einen oder Stelle sehr amüsant, sonder vorallem auch ein Spiegel für die jeweils andere Seite, und es gab viele interessante Aspekte welche die Vertreter_innen nun wieder zurücknehmen können in ihre Regionen.

Ein Fazit dieser eintägigen Klausurtagung ist es unter anderem das wir gemeinsam konstruktiv eine ganze Menge bewegen können. Wir müssen uns nur bei allem die Frage stellen:

Was machen wir:

Wann? und Was für wen?

 

 

 

 

 

 

 

 

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