Archiv des Autors: TMampel

Über TMampel

Sozialarbeiter, Bundesvorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit, GF von Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und .garage berlin gmbh

Flüchtlinge sind in der Region B herzlich willkommen!

Seit Weihnachten 2014  leben bis zu 250 Flüchtlinge in der der Sporthalle in der Lippstädter Straße 5 in Lichterfelde, die im Auftrag des Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) als Notunterkunft eingerichtet wurde und seither vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betrieben wird.. Gleich nach dem die ersten Flüchtlinge in unserem Kiez angekommen sind, haben Mitarbeitende des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. unter dem Motto #steglitzhilft eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Alle Berichte hierüber finden Sie auf der Internetseite des Vereins  www.stadtteilzentrum-steglitz.de in der Rubrik “Aktuelles”.

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityDie Spendenbereitschaft der Menschen aus der Nachbarschaft war (und ist weiterhin) enorm – wir konnten alle Flüchtlinge mit dem Nötigsten an Kleidung versorgen. Viele Menschen haben darüber hinaus Spielzeug und Hygieneartikel ins KiJuNa oder direkt in die Sporthalle gebracht. Grandios. Allerdings sind mittlerweile alle Lager voll – und wir können derzeit keine weitere Kleidung annehmen (Ausnahme: Kleidung für junge Männer in schlanken Größen). Auch Hygieneartikel (aktuell v.a. Deoroller, Haarshampoo, Zahnbürsten) werden weiterhin gebraucht.

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Stadtteilzentrum zieht um

Die Geschäftsstelle / Verwaltung des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. zieht um: die Räume am Ostpreußendamm 159 wurden aufgegeben – neue, größere Räume in der Lankwitzer Straße 13-17 / Haus G (nahe S-Bhf. Lichterfelde Ost) wurden angemietet.

10686810_10152564704888871_1651360343599113723_nDie neuen Räume bieten mehr Platz für die Mitarbeitenden der Verwaltung. Darüber hinaus sind nun neben der Geschäftsführung auch alle Bereichsleitungen des Vereins „unter einem Dach“: Veronika Mampel für den Bereich „Nachbarschaftsarbeit / generationsübergreifende Arbeit“, Andreas Oesinghaus für den Arbeitsbereich „schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit“ und Anke Eichner für den Bereich „Kindertagesstätten“ und Koordination des „Netzwerks Frühe Hilfen / Elternlotsen in der Region B“.

Beim Raumkonzept wurde großer Wert auf die Schwerpunkte  „Kommunikation“ und „Zusammenarbeit“ gelegt: Drei Besprechungsräume, die auch für ein Seminare und Schulungen geeignet sind, und eine großer Co-Working-Bereich, in dem 10 Arbeitsinseln für die Mitarbeitenden aus den verschiedenen Einrichtungen, aber auch für Kooperationspartner, das SRL-Innovationsteam oder engagierte Freiwillige / Ehrenamtliche zur stundenweisen bzw. temporären Nutzung zur Verfügung stehen.

Der Umzug erfolgt am 13. und 14. November – ab dem 17.11. ist die Geschäftsstelle wieder voll arbeitsfähig. Die bekannten Telefonnummern / Kontaktdaten  bleiben erhalten.

Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit – Einblicke –

Energiegeladen und gut gelaunt melden wir uns zurück aus den Sommerferien!

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Wir, das Team der Schulstation Schuloase an der Ludwig-Bechstein-Grundschule finden, dass es die richtige Zeit ist, an dieser Stelle über die erfolgreiche Arbeit des Modellprojekts flexible Schulsozialarbeit des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. zu berichten. Der Standort Schuloase ist Dreh und Angelpunkt für das Projekt: Hier laufen die Fäden zusammen, hier finden die wöchentlichen Teamsitzungen statt, hier wird Berliner Schulsozialarbeitsgeschichte geschrieben.

Im August 2013 ging das Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit in der Region B, Steglitz Zehlendorf an den Start. Eine Innovation auf dem Markt der Schulsozialarbeit in Berlin. Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel möglichst viele SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern regional und schulübergreifend in den Genuss von Schulsozialarbeit kommen zu lassen.

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Elternlotsen – im Netzwerk „Frühe Hilfen“

Eine Frau und ihr Mann erwarten ein Kind. Vielleicht haben sie eine zu kleine Wohnung, wenig Geld und fragen sich, wie alles werden soll … und überlegen,wen sie fragen können, aber das ist kompliziert. Müssen sie wirklich zum Amt?

FH_2014_1_webVielleicht streiten dieser Mann und diese Frau darüber, ob sie das Kind überhaupt wollen! Sollen sie damit an jemanden herantreten … um Rat fragen? Eine unsichere Mutter mit kleinem Kind fragt sich, ob es für sie irgendeine Art von Unterstützung gibt. Aber wo soll sie anfangen zu suchen und was wird sie wohl finden? Menschen, die sie kritisieren? Frauen, denen alles besser gelingt? Manche Eltern haben den Wunsch, sich mit anderen über die Entwicklung ihres Kindes auszutauschen, um wertvolle Tipps und Hinweise zu erfahren. Sie stellen sich die Frage nach PEKiP-Kursangeboten, nach Babymassagen und Erste-Hilfe-Kursen für Kleinkinder in der näheren Umgebung, bei denen sie Mütter und Väter in ähnlicher Situation kennenlernen und die Chance zur gegenseitigen Unterstützung möglich ist.

Manche Eltern machen sich aufgrund bestimmter Auffälligkeiten Sorgen um die optimale Entwicklung ihres (neugeborenen) Kindes. Kann ein Kinderarzt die Verunsicherung nicht zerstreuen, wohin dann? Alternative Anlaufstellen wie z.B. Risikosprechstunden könnten angesprochen werden. Einschätzungen von Verwandten, Nachbarn oder Kita-Mitarbeitern lösen bei manchen Eltern Besorgnis aus. Wohin können sie sich dann mit ihren Fragen wenden?

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Was ist Inklusion?

Inklusion bedeutet lateinisch „Einschluss“, gesellschaftlich verstehen wir darunter das Miteinander sowie die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gemeinschaftlichen Leben. Des Weiteren handelt es sich hierbei um ein sog. Menschenrecht, das wir bei der UN Behindertenrechtskonvention unter: http://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/ ausführlich nachlesen können.

männchen teamInzwischen sind wir gesamtgesellschaftlich bereits auf einem guten Weg. Wir finden immer mehr Menschen mit Behinderungen in unserem Umfeld. – Wenn wir uns an unsere Deutsche Geschichte erinnern, dann hat man diese Menschen früher versteckt, weggesperrt oder viel schlimmer noch, der Euthanasie zugeführt. Dieses ist heute „Gott sei Dank“ anders. Denn die meisten Kinder im Kindergartenalter besuchen Kitas mit sog. Integrationsplätzen, in denen sie gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen gefördert werden. In der Regelschule werden auch immer öfter gemeinsam Kinder mit und ohne Handikap beschult. – Familien machen sich täglich Weg auf zum Einkauf oder sonstigen Erledigungen und nehmen alle ihre Kinder mit, auch die mit Handikap. Die EFöB-Gruppe (ehemals Hort-Gruppe) an einer Förderschule besucht mit den Kinder Museen, Kino, öffentliche Spielplätze. Dazu nutzen sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch das ist eine Form der inklusiven Teilhabe.

An einer unserer Regelschulen in der Region B findet eine morgendliche „Mini-Inklusion“ statt, indem zwei Kinder aus der benachbarten Förderschule den Frühdienst gemeinsam mit den Kindern der Regelschule erleben und anschließend vom Fahrdienst in ihre Schule zum Unterricht gefahren werden. – In unseren Notbetreuungszeiten der EFöBs ist es für uns selbstverständlich alle Kinder, auch die der Förderschulen, gemeinsam zu betreuen. Auch unsere sog. Integrationskinder in den EFöBs der Regelschulen erleben eine gemeinsame Förderung, je nach Förderplanung mit anderen Kindern mit und ohne Handicap.

Dennoch sind wir erst am Anfang, denn Inklusion soll und muss allen Kindern/Menschen und mit und ohne Handicap zu gute kommen. Dazu bedarf es jedoch der entsprechenden finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen.

Beitrag: Beate Eichhorn, Co-Arbeitsbereichsleiterin für schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Cut, das Musical – Von den Anfängen bis zur Premiere

szs_cut_das-musical-295x300Mobbing ist ein Thema mit dem sich Kinder bereits in der Grundschule auseinandersetzen. Dies passiert häufig unfreiwillig durch die Beteiligung an Mobbing-Situationen in der Schule, ob als Täter, Opfer, Dulder oder Schlichter. Zahlreiche Grundschulen bieten spezielle Angebote zur Aufklärung über Mobbing und dessen Folgen an. So auch die Giesensdorfer Schule. Hier werden die Kinder durch gezielte Angebote und Projekte zu diesem Thema für Mobbing sensibilisiert und lernen bestimmte Situation zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. als Kooperationspartner der Giesensdorfer Schule hat im vergangen Jahr ein weiteres Projekt zum Thema Mobbing ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kinder bereits frühzeitig für das Thema Mobbing und den Umgang mit Verantwortung und Schuld zu sensibilisieren um die gegenseitige Akzeptanz zu stärken. 

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SRL – es geht los…

 

Mit dem SRL-Projekt geht das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf (Region B – Lankwitz und Lichterfelde) einen neuen Weg, um Familien bei der Erziehung Ihrer Kinder zu unterstützen. Im Rahmen einer „Vorlaufphase“ zur Vorbereitung des SRL-Projektes (Start 1.1.2015) sind seit dem 1.7. vier pädagogische Fachkräfte mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen tätig. Sie arbeiten an der Entwicklung und Umsetzung sozialräumlicher Leistungen in der Region B. Ab dem 1.1.2015 soll das Team mit zusätzlichen Fachkräften interdisziplinär weiter entwickelt werden.

Zeit für neuesMit dem Anspruch einer hohen Flexibilisierung von präventiven und niedrigschwelligen Leistungen für Familien und junge Menschen, soll das Team des SRL-Projektes schnell und effizient eine hohe Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Leistungen des SGB VIII realisieren. Die Mitarbeiter/innen des SRL-Teams haben die Aufgabe, Kontakt zu Familien aufzunehmen, die sich bspw. über ihre Kita, die Schule oder auch das Jugendamt an das SRL-Projekt gewandt haben. Sie klären mit den Familien, an welcher Stelle die Unterstützung des SRL-Projektes am sinnvollsten sein kann. Was sind die Ziele der Familienmitglieder? Welche Ressourcen haben sie in der Familie und welche der bereits existierenden Hilfen im System, zum Beispiel in den „Frühen Hilfen“, können für die Familie nutzbar gemacht werden? Bei Problemlagen werden kreativ, flexibel und effizient Unterstützungsangebote entwickelt und Wege zu bestehenden Einrichtungen, Hilfe- und Beratungsangeboten in Lankwitz und Lichterfelde aufgezeigt. Die Familie wird dabei unterstützt, bestehende Ressourcen in der Familie, in der Nachbarschaft und im Kiez selbständig zu nutzen.

Prävention, die Stärkung von Selbsthilfepotentialen und die Aktvierung der Ressourcen im Sozialraum stehen im Vordergrund der Arbeit mit den Familien.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite http://www.srl-projekt.de . Unten stehend finden Sie das Konzept zum Projekt „Sozialräumliche Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe in der Region B – Steglitz-Zehlendorf“.

Beitrag von Markus Schönbauer, Leiter des Innovationsteams im SRL Projekt.