Archiv der Kategorie: Familie

Einladung zum letzten Treffen der AG in 2014

einlbildAm Montag, den 1. Dezember tagt die AG §78 das letzte mal in 2014. Wie bereits angekündigt und allgemein beschlossen ist das Schwerpunktthema aus dem Bereich Kita.

Das Thema lautet wie folgt:

Unser Auftrag, unsere Standards, unsere Chancen…
Blick auf den Alltag, die Herausforderungen, die Eltern in Kitas
Anschließende Diskussion im Plenum: Wie können wir unterstützen?
Wo gibt es Schnittstellen/Angebote?

Die Arbeit in der Kita hat sich in den letzten Jahren maßgeblich geändert und es werden komplett andere Anforderungen an alle beteiligten gestellt. Wie sieh das im einzelnen aus? Und wie können wir die Betreuungskette ausbauen und festigen. In diesem Thema steckt eine Menge drin und man darf gespannt sein was in der Sitzung nach dem Fachinput passieren wird.

Die Einladung ist hier als PDF hinterlegt.

Wir werden hier über die Sitzung berichten!

 

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Martinstag – Glaube -Bräuche -Hintergründe

PicsArt_1415733870865Warum sind rund um den 11. November immer die ganzen Laternen in den Straßen zu sehen. Was steckt dahinter? – Diese Fragen möchten wir mit diesem Artikel versuchen zu erklären.

Die Geschichte beginnt  316 n. Chr., dort erblickte in Savaria, der römischen Provinz Pannomia, heute Szombathely, Ungarn Martin von Tours, als Sohn des Militärtribuns von Pannomia, das Licht der Welt. Mit 15 Jahren kam er zu römischen Militär um dort die nächsten 25 Jahre seines Lebens zu dienen. Seine ersten Berührungen mit dem christlichen Glauben hatte er mit 10 Jahren und das beewegte ihn sein gesamtes Leben. Nach dem Militär zog er sich zuerst zurück und ging dann nach Gallien wo er das erste Kloster im Abendland baute.  Er tat gutes wo es nur ging, half den Menschen in Not und wurde schnell dadurch im ganzen Landkreis bekannt. 372 wurde er zum Bischoff von Tours ernannt. Er starb am 8. November 397 und wurde unter grosser Anteilnahme  der Bevölkerung von Tours am 11. Novemeber begesetzt. Kurz nach seinem Tod wurde er heilig gesprochen und gilt als Schutzpatron der Armen.

PicsArt_1415733723806Jeder kennt das Lied Sant Martin, wo er durch Schnee und Wind reitet und am Wegesrand ein armer Mann sitz, dem er die Hälfte seines Mantels gibt. Diese Geschichte ist passiert als er noch beim Militär war. Zur Erinnerung daran, nimmt an vielen Martinsumzügen ein verkleideter Reiter in Rüstung und mit Mantel teil um diesem zu Gedenken.

Warum aber nun die Laternen und Lieder? Grundsätzlich ist das Martinsfest ein Fest um Sankt Martin zu gedenken und dem was er getan hat. Es gibt diverse Theorien warum es Laternen gibt und deren bedeutung. Zum einen haben die Bürgerinnen und Bürger Lichter getragen bei der Beisetzung von Sankt Martin und so den Weg beleuchteten. Eine andere Idee ist das es ein Dank für die Ernte war. Anfang November wurde die Arbeit auf den Feldern eingestellt, die Tage wurden kürzer. Um den Martini sind Kinder mit beleuchteten Kürbissen durch das Dorf gegangen und haben nach Obst und Gebäck gefragt.

Wie auch immer man es sehen mag, es ist ein hoch traditionelles Fest, es kommen Menschen allen Aters zusammen, singen und feiern gemeinsam.

 

 

 

 

 

 

 

Themen und Eindrücke der AG§78 am 15.09.2014

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Am 15.09.2014 fand im KiJuNa die dritte Sitzung der AG nach §78 SGB VIII in der Region B statt. Die Tagesordnung war eher kurz gehalten, aber die Themen hatten es in sich.

Die beiden  Schwerpunkthemen waren eng miteinander verwoben. Das eine war die Strukturelle Arbeitsweise der AG § 78, Haltung und Erwartungen und das andere Darstellung der Ergebnisse der Klausurtagung des SZ² für die Region B und Diskussion der verschiedenen Schwerpunkte im Plenum. Das mußte ersteinmal sacken.

 

struktur2Als Einstieg in das doch sehr mächtige Thema hatte das Sprechergremium eine kleine Flipchartpräsentation entwickelt, wie die zukünftige Arbeitsweise und Struktur der AG §78 Region B sein könnte und was für Ideen es dazu gibt. Der Grundgedanke ist das die AG §78 schwerpunktmässig ein Informationsumschlagsplatz wird. Es gibt viele Gremien im Bezirk und in der Region, und keiner hat die zeitlichen Ressourcen um überall hinzugehen. So ist die Idee das die AG §78 ein Forum bietet um dieses Informationen kurz und knapp auszutauschen. – Kenner der AG §78 werden sagen: „Hä? Das gibt es doch schon als Tagesordnungspunkt!“ Das ist genau der Punkt um den es geht. Es ist ein Tagesordnungspunkt am Ende der Tagesordnung und es ist selten Zeit über das was berichtet wird zu reden, zu diskutieren oder Nachfragen zu stellen. Es ist im Ablauf eher so das es kurze knappe Berichte gibt und dann ab zum nächsten. Keine Zeit zum Fragen und sacken lassen. Es fühlt sich manchmal eher an wie ein „Patsch, patsch Info, Info, Info!“ Ist das Zielführend und nehmen die Teilnehmer da was von mit? Naklar man kann es im Anschluss auch im Protokoll lesen, aber das nachfragen fällt dann aus. Aus diesem Grund ist der Gedanke dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben.

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Kinder und Jugendliche haben Rechte

Die UN-Kinderrechtskonvention hat jeder schon mal gehört und einige wissen bestimmt auch was da so im groben drin steht. Aber was ist das genau und was heißt das eigentlich für uns in unseren Einrichtungen, und in wie weit kommt das zum tragen, weil die UN ist doch schon ziemlich weit weg, wenn man das mal einfach so betrachtet. Die UN-Kinderrechtskonvention umfasst insgesamt 54 Artikel die wir hier nicht alle aufzählen wollen. Dankenswerterweise hat die UNISEF sie in 10 Grundrechte zusammengefasst:

  1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
  2. das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
  3. das Recht auf Gesundheit;
  4. das Recht auf Bildung und Ausbildung;
  5. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
  6. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
  7. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
  8. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
  9. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
  10. das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

In diesen 10 Grundrechten steckt eine Menge drin. Vorallem aber das die Kinder und Jugendlichen ein Recht darauf haben das es ihnen gut geht, das sie Bildungsangebote bekommen und das sie sich einmischen dürfen. Einmischen in die Bereiche die sie was angehen. Das geht im kleinen und im grossen. Klein wäre angefangen in unseren Einrichtungen und im grossen wäre dann im Kiez, im Bezirk in der Stadt, im Land und Weltweit. Dem sind keine Grenzen gesetzt, außer die Schranken, welche Erwachsene ihnen setzen.

 

 

Elternlotsen – im Netzwerk „Frühe Hilfen“

Eine Frau und ihr Mann erwarten ein Kind. Vielleicht haben sie eine zu kleine Wohnung, wenig Geld und fragen sich, wie alles werden soll … und überlegen,wen sie fragen können, aber das ist kompliziert. Müssen sie wirklich zum Amt?

FH_2014_1_webVielleicht streiten dieser Mann und diese Frau darüber, ob sie das Kind überhaupt wollen! Sollen sie damit an jemanden herantreten … um Rat fragen? Eine unsichere Mutter mit kleinem Kind fragt sich, ob es für sie irgendeine Art von Unterstützung gibt. Aber wo soll sie anfangen zu suchen und was wird sie wohl finden? Menschen, die sie kritisieren? Frauen, denen alles besser gelingt? Manche Eltern haben den Wunsch, sich mit anderen über die Entwicklung ihres Kindes auszutauschen, um wertvolle Tipps und Hinweise zu erfahren. Sie stellen sich die Frage nach PEKiP-Kursangeboten, nach Babymassagen und Erste-Hilfe-Kursen für Kleinkinder in der näheren Umgebung, bei denen sie Mütter und Väter in ähnlicher Situation kennenlernen und die Chance zur gegenseitigen Unterstützung möglich ist.

Manche Eltern machen sich aufgrund bestimmter Auffälligkeiten Sorgen um die optimale Entwicklung ihres (neugeborenen) Kindes. Kann ein Kinderarzt die Verunsicherung nicht zerstreuen, wohin dann? Alternative Anlaufstellen wie z.B. Risikosprechstunden könnten angesprochen werden. Einschätzungen von Verwandten, Nachbarn oder Kita-Mitarbeitern lösen bei manchen Eltern Besorgnis aus. Wohin können sie sich dann mit ihren Fragen wenden?

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Bündnis für die Schwierigen

Berlinweit hat sich die Zahl der Jugendlichen erhöht, die in stationären Einrichtungen nicht zu halten sind. Landesjugendamt, öffentliche und freie Träger haben sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Gedanken dazu gemacht, wie sinnvolle Halteoptionen in Krisen aussehen könnten:

Halteoptionen für Kinder und Jugendliche während krisenhafter Situationen in stationären Einrichtungen.

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In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Landesjugendamt und freien und öffentlichen Trägern wird erarbeitet, welche Halteoptionen möglich sind, um Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen halten zu können.

  • Reduzierung der Betreuungsdichte und ggf. Hinzunahme von externen auch aufsuchenden Fachkräften
  • Hinzunahme von intern zur Verfügung stehenden professionellen und nicht professionellen Mitarbeitern oder auch Bezugspersonen des familiären Umfeldes
  • Hinzunahme von externen Fachkräften
  • Erhöhung der Betreuungsdichte in der jeweiligen Gruppe
  • Verstärkung der Betreuung für den jungen Menschen
  • Vorübergehende Betreuung in mobiler Form
  • Vorübergehende interne Verlegung
  • Vorübergehende externe Verlegung des jungen Menschen in eine andere Einrichtung oder Beurlaubung zu Bezugspersonen des familiären/sozialen Umfeldes zur Beruhigung sowie Atem- und Denkpause für alle Beteiligten

 

Ferien in der Region, Steglitz-Zehlendorf und Berlin

Am 8.07.2014 gibt es Zeugnisse und dann heißt es für mehrere Tausend Schüler aus Berlin ab in die Ferien. Alles vergessen was man gelernt hat, Kopf frei ferienmachen, Freizeit genießen und für den einen oder anderen ab in den Urlaub. Einige bleiben auch zu Hause und für die gibt es tolle Ferienprogramme in den Jugendeinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf. Das Programm ist bunt und von Sport, über kreatives bis hin zu interessanten Ausflügen in Museen etc. ist alles dabei. Wer gerne mehr wissen mag möge bitte auf die Seite von berlin.de des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf gehen oder auf die Webseite der Jugendeinrichtungen in seiner Umgebung. Hier der Link zur Seite bei berlin.de