Archiv der Kategorie: Hilfen zur Erziehung (HzE)

Bündnis für die Schwierigen

Berlinweit hat sich die Zahl der Jugendlichen erhöht, die in stationären Einrichtungen nicht zu halten sind. Landesjugendamt, öffentliche und freie Träger haben sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Gedanken dazu gemacht, wie sinnvolle Halteoptionen in Krisen aussehen könnten:

Halteoptionen für Kinder und Jugendliche während krisenhafter Situationen in stationären Einrichtungen.

buendnissschwierige

In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Landesjugendamt und freien und öffentlichen Trägern wird erarbeitet, welche Halteoptionen möglich sind, um Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen halten zu können.

  • Reduzierung der Betreuungsdichte und ggf. Hinzunahme von externen auch aufsuchenden Fachkräften
  • Hinzunahme von intern zur Verfügung stehenden professionellen und nicht professionellen Mitarbeitern oder auch Bezugspersonen des familiären Umfeldes
  • Hinzunahme von externen Fachkräften
  • Erhöhung der Betreuungsdichte in der jeweiligen Gruppe
  • Verstärkung der Betreuung für den jungen Menschen
  • Vorübergehende Betreuung in mobiler Form
  • Vorübergehende interne Verlegung
  • Vorübergehende externe Verlegung des jungen Menschen in eine andere Einrichtung oder Beurlaubung zu Bezugspersonen des familiären/sozialen Umfeldes zur Beruhigung sowie Atem- und Denkpause für alle Beteiligten

 

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Verselbstständigung im WG Alltag bei Sozialarbeit und Segeln

 

Die Wohngemeinschaft Ostpreußendamm, welche Platz für 4 Jugendliche bietet, liegt in Lichterfelde, eingebunden in mehrere Einfamilienhäuser. Eine günstige Verkehrs- sowie eine gute infrastrukturelle Anbindung zeichnet die Lage aus. So sind Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote schnell zu erreichen.

Das individuellfoto1 gestaltete Haus, bietet jeder/m Jugendlichen Platz für ein Einzelzimmer, sowie eine Küche, ein großer Wohnraum mit Essecke, zwei Bäder und eine kleine Gartenterrasse.

Das Setting mit betreuungsfreien Zeiten bietet den Jugendlichen Freiräume für die eigene Entwicklung sowie die Möglichkeit gemeinsam mit anderen ihren Alltag zu bewältigen, aber auch ein individuell gestaltbares Hilfskonstrukt mit Bezugsbetreuersystem durch pädagogische Fachkräfte. Die Gruppenwohnform, als Vorstufe zum Einzel-BEW, soll dabei Kommunikations- und Kontaktfähigkeit fördern, eigene Ansprüche und Grenzen aufzeigen, sowie soziale Kompetenzen fördern. Zunehmend soll die Verantwortung immer stärker von der Einrichtung auf den einzelnen  Heranwachsenden übergehen. Betreuungsfreie Zeiten, am Samstag und Sonntag, sowie nachts sind deshalb, als Vorbereitung auf ein zukünftiges Alleinleben eingeplant. Die Erreichbarkeit eines Betreuers ist, unabhängig von den Betreuungszeiten vor Ort, über telefonischen Kontakt sicher gestellt. Die Betreuungsform der WG versteht sich als ganzheitliche Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Bündnis für die Schwierigen

Seit August 2013 treffen sich regelmäßig das Landesjugendamt und die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe zu einem regelmäßigen Fachdiskurs, um Gründe und Lösungen zu finden für die mittlerweile sehr hohe Abbruchquote in der stationären Jugendhilfe. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, um dieser Entwicklung entgegenzutreten.  Weiterlesen

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie das Blog der AG 78 in der Region B gefunden haben.

In regelmäßigen Abständen werden wir auf dieser Seite über aktuelle Themen, Projekte, Aktivitäten, Veranstaltungen und Entwicklungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Lankwitz und Lichterfelde-Süd/Ost informieren.

Weitere Infos zur Arbeit der AG 78 (auch in anderen Regionen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf) finden Sie auf der Seite www.ag78.de