Archiv der Kategorie: Jugendarbeit

Mitmachmove – Beteiligung von Kinder und Jugendlichen

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Kinder und Jugendliche haben Ideen, Motivation und Elan was zu bewegen in ihrem Kiez. Das geht im kleinen wie z.B. in der Einrichtung in die sie gehen oder auch im großen wie z.B. die gestaltung einer Straßenführung oder eines Spielplatzes. SIe sehen den Kiez mit anderen Augen und sind die Experten für ihre Anliegen. Sie brauchen nur einen Rahmen in dem sie zu Wort kommen dürfen.

Wir haben in Steglitz-Zehlendorf das Glück ein aktives und engagiertes Kinder und Jugendbüro (KiJuB) zu haben die eine Menge möglich machen. Im Rahmen einer Fachkräfte Werkstatt entstand die Idee für eine bessere Vernetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Steglitz-Zehlendorf „Lokale Beteiligungsstellen“ einzurichten. Mit den Trägern die bereits aktive Beteiligung in ihreren Einrichtungen und im Kiez engagiert sind sollte dieses umgesetzt werden. So stellte das KiJuB einen Antrag beim Jugend Demokratiefonds Berlin für ein Modellprojekt, was vorsieht Lokale Beteiligungsstellen einzurichten und zu vernetzen, und bekamen eine Projektfinanzierung um das Projekt zu starten.

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Fünf verschiedene Einrichtungen aus Steglitz Zehlendorf haben sich zusammengefunden das Konzept „Lokale Beteiligungsstellen“ mit Leben zu füllen. Dabei sind aus Zehlendorf das NBH Wanseebahn, aus Steglitz die Jever9, aus Lankwitz Outreach der JugendKulturBunker und die KiJuFam Käseglocke. Gemeinsam versuchen die Einrichtungen mit den verschiedensten Aktionen und Projekten Kinder und Jugendliche aus dem Kiez zu motivieren was zu bewegen. In Lankwitz waren das z.B. der Kinder- und Jugendtisch beim Marktplatz der Ideen. Ein grosses Projekt was den ganzen Bezirk und zufälig auch die gleichen Träger ist das Projekt „Legale Graffiti Wand in Steglitz-Zehlendorf“. An dieser Stelle ist Zephir Street Life noch mit am Start.

Für das Projekt „Mitmach-Move“ gibt es einen eigenen Blog wo die verschiedenen Träger über ihre einzelnen Projekte berichten, sowie als auch eine eigene Facebookseite die regelmäßig gepflegt wird. blogkijubmitmachmovefb

Link zum Blog: http://www.mitmachmove-sz.de/

Link zu Facebook:  https://www.facebook.com/mitmachmoveSZ?ref=bookmarks

Über die Projekte in unserer Region werden wir natürlich auch hier im Blog berichten.

 

Im Rahmen des Projektes ist eine SimpleShow entstanden die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erklärt.

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Themen und Eindrücke der AG§78 am 15.09.2014

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Am 15.09.2014 fand im KiJuNa die dritte Sitzung der AG nach §78 SGB VIII in der Region B statt. Die Tagesordnung war eher kurz gehalten, aber die Themen hatten es in sich.

Die beiden  Schwerpunkthemen waren eng miteinander verwoben. Das eine war die Strukturelle Arbeitsweise der AG § 78, Haltung und Erwartungen und das andere Darstellung der Ergebnisse der Klausurtagung des SZ² für die Region B und Diskussion der verschiedenen Schwerpunkte im Plenum. Das mußte ersteinmal sacken.

 

struktur2Als Einstieg in das doch sehr mächtige Thema hatte das Sprechergremium eine kleine Flipchartpräsentation entwickelt, wie die zukünftige Arbeitsweise und Struktur der AG §78 Region B sein könnte und was für Ideen es dazu gibt. Der Grundgedanke ist das die AG §78 schwerpunktmässig ein Informationsumschlagsplatz wird. Es gibt viele Gremien im Bezirk und in der Region, und keiner hat die zeitlichen Ressourcen um überall hinzugehen. So ist die Idee das die AG §78 ein Forum bietet um dieses Informationen kurz und knapp auszutauschen. – Kenner der AG §78 werden sagen: „Hä? Das gibt es doch schon als Tagesordnungspunkt!“ Das ist genau der Punkt um den es geht. Es ist ein Tagesordnungspunkt am Ende der Tagesordnung und es ist selten Zeit über das was berichtet wird zu reden, zu diskutieren oder Nachfragen zu stellen. Es ist im Ablauf eher so das es kurze knappe Berichte gibt und dann ab zum nächsten. Keine Zeit zum Fragen und sacken lassen. Es fühlt sich manchmal eher an wie ein „Patsch, patsch Info, Info, Info!“ Ist das Zielführend und nehmen die Teilnehmer da was von mit? Naklar man kann es im Anschluss auch im Protokoll lesen, aber das nachfragen fällt dann aus. Aus diesem Grund ist der Gedanke dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben.

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Kinder und Jugendliche haben Rechte

Die UN-Kinderrechtskonvention hat jeder schon mal gehört und einige wissen bestimmt auch was da so im groben drin steht. Aber was ist das genau und was heißt das eigentlich für uns in unseren Einrichtungen, und in wie weit kommt das zum tragen, weil die UN ist doch schon ziemlich weit weg, wenn man das mal einfach so betrachtet. Die UN-Kinderrechtskonvention umfasst insgesamt 54 Artikel die wir hier nicht alle aufzählen wollen. Dankenswerterweise hat die UNISEF sie in 10 Grundrechte zusammengefasst:

  1. das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
  2. das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
  3. das Recht auf Gesundheit;
  4. das Recht auf Bildung und Ausbildung;
  5. das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
  6. das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
  7. das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
  8. das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
  9. das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
  10. das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

In diesen 10 Grundrechten steckt eine Menge drin. Vorallem aber das die Kinder und Jugendlichen ein Recht darauf haben das es ihnen gut geht, das sie Bildungsangebote bekommen und das sie sich einmischen dürfen. Einmischen in die Bereiche die sie was angehen. Das geht im kleinen und im grossen. Klein wäre angefangen in unseren Einrichtungen und im grossen wäre dann im Kiez, im Bezirk in der Stadt, im Land und Weltweit. Dem sind keine Grenzen gesetzt, außer die Schranken, welche Erwachsene ihnen setzen.

 

 

Cut, das Musical – Von den Anfängen bis zur Premiere

szs_cut_das-musical-295x300Mobbing ist ein Thema mit dem sich Kinder bereits in der Grundschule auseinandersetzen. Dies passiert häufig unfreiwillig durch die Beteiligung an Mobbing-Situationen in der Schule, ob als Täter, Opfer, Dulder oder Schlichter. Zahlreiche Grundschulen bieten spezielle Angebote zur Aufklärung über Mobbing und dessen Folgen an. So auch die Giesensdorfer Schule. Hier werden die Kinder durch gezielte Angebote und Projekte zu diesem Thema für Mobbing sensibilisiert und lernen bestimmte Situation zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. als Kooperationspartner der Giesensdorfer Schule hat im vergangen Jahr ein weiteres Projekt zum Thema Mobbing ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kinder bereits frühzeitig für das Thema Mobbing und den Umgang mit Verantwortung und Schuld zu sensibilisieren um die gegenseitige Akzeptanz zu stärken. 

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Legale Graffitiwand in Steglitz-Zehlendorf – Ein Modellprojekt

flyerAm Freitag den 11. Juli war es soweit. Auftaktveranstaltung zur Planung einer legalen Graffitiwand in Steglitz-Zehlendorf. Ein Thema was in den verschiedensten Gremien heiß diskutiert wurde und auch in der Zukunft noch wahrscheinlich wird. Aber erst einmal drehen wir die Uhr ein paar Wochen und Monate zurück.   Ein paar Jugendliche aus dem MoWo (Mobiles Wohnzimmer – Projekt vom NBH Wanseenbahn e.V.) machen sich auf den Weg zum Kinder und Jugendforum Steglitz-Zehlendorf, mit der Idee: „Wir wollen eine legale Graffitiwand in Steglitz-Zehlendorf“. Frau Stahr (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf) sich diesem Anliegen angenommen und es in Form eines Antrages in die Bezirksverorndeten Versammlung (BVV) und in den Jugendhilfeausschuss (JHA) getragen. Weiterlesen

Ferien in der Region, Steglitz-Zehlendorf und Berlin

Am 8.07.2014 gibt es Zeugnisse und dann heißt es für mehrere Tausend Schüler aus Berlin ab in die Ferien. Alles vergessen was man gelernt hat, Kopf frei ferienmachen, Freizeit genießen und für den einen oder anderen ab in den Urlaub. Einige bleiben auch zu Hause und für die gibt es tolle Ferienprogramme in den Jugendeinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf. Das Programm ist bunt und von Sport, über kreatives bis hin zu interessanten Ausflügen in Museen etc. ist alles dabei. Wer gerne mehr wissen mag möge bitte auf die Seite von berlin.de des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf gehen oder auf die Webseite der Jugendeinrichtungen in seiner Umgebung. Hier der Link zur Seite bei berlin.de

Fussball WM in Lichterfelde-Süd

In Brasilien rollt der Ball. Fussballfreunde aus allen Ländern verfolgen gespannt und gebannt die Spiele bei der WM 2014. Die Fussball-Weltmeisterschaft ist natürlich auch ein Thema für die  Kinder- und Jugendprojekte in der Stadt – auch in Steglitz-Zehlendorf.

kijun_18-211x300-2Das Thema bietet sich an: Über den Fußball lassen sich soziale Kompetenzen entwickeln, er fördert die Gesundheit und schafft Teamfähigkeit ebenso wie er den interkulturellen Austausch fördert. Kristoffer Baumann vom KiJuNa in Lichterfelde-Süd beschreibt das WM-Projekt, das dort vom 14. bis zum 18.7. durchgeführt wird: „An unserem Fußball-Projekt unmittelbar nach der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft nehmen Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren aus Steglitz-Zehlendorf teil. Das Angebot richtet sich an geschlossene Hortgruppen ebenso wie an Einzelpersonen, die Interesse daran haben in Mannschaften eine Woche lang ein Turnier untereinander auszutragen. Der Verlauf des Turniers ist ähnlich dem des professionellen Vorbilds. Die Teams stehen für verschiedene Länder und treten, durch jeweils einen Betreuer begleitet, zunächst in einer Gruppenphase, anschließend in Viertel- und Halbfinals und abschließend im Endspiel gegeneinander an.

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