Archiv der Kategorie: Schule

Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit – Einblicke –

Energiegeladen und gut gelaunt melden wir uns zurück aus den Sommerferien!

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Wir, das Team der Schulstation Schuloase an der Ludwig-Bechstein-Grundschule finden, dass es die richtige Zeit ist, an dieser Stelle über die erfolgreiche Arbeit des Modellprojekts flexible Schulsozialarbeit des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. zu berichten. Der Standort Schuloase ist Dreh und Angelpunkt für das Projekt: Hier laufen die Fäden zusammen, hier finden die wöchentlichen Teamsitzungen statt, hier wird Berliner Schulsozialarbeitsgeschichte geschrieben.

Im August 2013 ging das Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit in der Region B, Steglitz Zehlendorf an den Start. Eine Innovation auf dem Markt der Schulsozialarbeit in Berlin. Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel möglichst viele SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern regional und schulübergreifend in den Genuss von Schulsozialarbeit kommen zu lassen.

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Themen und Eindrücke der AG§78 am 15.09.2014

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Am 15.09.2014 fand im KiJuNa die dritte Sitzung der AG nach §78 SGB VIII in der Region B statt. Die Tagesordnung war eher kurz gehalten, aber die Themen hatten es in sich.

Die beiden  Schwerpunkthemen waren eng miteinander verwoben. Das eine war die Strukturelle Arbeitsweise der AG § 78, Haltung und Erwartungen und das andere Darstellung der Ergebnisse der Klausurtagung des SZ² für die Region B und Diskussion der verschiedenen Schwerpunkte im Plenum. Das mußte ersteinmal sacken.

 

struktur2Als Einstieg in das doch sehr mächtige Thema hatte das Sprechergremium eine kleine Flipchartpräsentation entwickelt, wie die zukünftige Arbeitsweise und Struktur der AG §78 Region B sein könnte und was für Ideen es dazu gibt. Der Grundgedanke ist das die AG §78 schwerpunktmässig ein Informationsumschlagsplatz wird. Es gibt viele Gremien im Bezirk und in der Region, und keiner hat die zeitlichen Ressourcen um überall hinzugehen. So ist die Idee das die AG §78 ein Forum bietet um dieses Informationen kurz und knapp auszutauschen. – Kenner der AG §78 werden sagen: „Hä? Das gibt es doch schon als Tagesordnungspunkt!“ Das ist genau der Punkt um den es geht. Es ist ein Tagesordnungspunkt am Ende der Tagesordnung und es ist selten Zeit über das was berichtet wird zu reden, zu diskutieren oder Nachfragen zu stellen. Es ist im Ablauf eher so das es kurze knappe Berichte gibt und dann ab zum nächsten. Keine Zeit zum Fragen und sacken lassen. Es fühlt sich manchmal eher an wie ein „Patsch, patsch Info, Info, Info!“ Ist das Zielführend und nehmen die Teilnehmer da was von mit? Naklar man kann es im Anschluss auch im Protokoll lesen, aber das nachfragen fällt dann aus. Aus diesem Grund ist der Gedanke dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben.

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Was ist Inklusion?

Inklusion bedeutet lateinisch „Einschluss“, gesellschaftlich verstehen wir darunter das Miteinander sowie die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gemeinschaftlichen Leben. Des Weiteren handelt es sich hierbei um ein sog. Menschenrecht, das wir bei der UN Behindertenrechtskonvention unter: http://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/ ausführlich nachlesen können.

männchen teamInzwischen sind wir gesamtgesellschaftlich bereits auf einem guten Weg. Wir finden immer mehr Menschen mit Behinderungen in unserem Umfeld. – Wenn wir uns an unsere Deutsche Geschichte erinnern, dann hat man diese Menschen früher versteckt, weggesperrt oder viel schlimmer noch, der Euthanasie zugeführt. Dieses ist heute „Gott sei Dank“ anders. Denn die meisten Kinder im Kindergartenalter besuchen Kitas mit sog. Integrationsplätzen, in denen sie gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen gefördert werden. In der Regelschule werden auch immer öfter gemeinsam Kinder mit und ohne Handikap beschult. – Familien machen sich täglich Weg auf zum Einkauf oder sonstigen Erledigungen und nehmen alle ihre Kinder mit, auch die mit Handikap. Die EFöB-Gruppe (ehemals Hort-Gruppe) an einer Förderschule besucht mit den Kinder Museen, Kino, öffentliche Spielplätze. Dazu nutzen sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch das ist eine Form der inklusiven Teilhabe.

An einer unserer Regelschulen in der Region B findet eine morgendliche „Mini-Inklusion“ statt, indem zwei Kinder aus der benachbarten Förderschule den Frühdienst gemeinsam mit den Kindern der Regelschule erleben und anschließend vom Fahrdienst in ihre Schule zum Unterricht gefahren werden. – In unseren Notbetreuungszeiten der EFöBs ist es für uns selbstverständlich alle Kinder, auch die der Förderschulen, gemeinsam zu betreuen. Auch unsere sog. Integrationskinder in den EFöBs der Regelschulen erleben eine gemeinsame Förderung, je nach Förderplanung mit anderen Kindern mit und ohne Handicap.

Dennoch sind wir erst am Anfang, denn Inklusion soll und muss allen Kindern/Menschen und mit und ohne Handicap zu gute kommen. Dazu bedarf es jedoch der entsprechenden finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen.

Beitrag: Beate Eichhorn, Co-Arbeitsbereichsleiterin für schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Jugendhilfeausschuss diskutiert über Coffeeshops

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Am Dienstag, den 27.05.2014 war es das zweite Mal soweit, dass der Antrag der Piraten-Partei Steglitz-Zehlendorf zur Abstimmung im Jugendhilfeausschuss (JHA) vorlag. Es war der Wunsch vorangegangen, das es einen Fachinput von Experten geben soll, welche den Mitgliedern des JHA einen Grundüberblick zum Thema Cannabis geben.

Diese Experten waren Astrid Leicht von Fixpunkt – Verein für suchtbegleitende Hilfen e.V. und Andreas Gandter vom Therapieladen – Verein zur sozialen und psychotherapeutischen Betreuung Suchtmittelgefährdeter e.V.

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Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit in der Region B

Im August 2013  startete das Modellprojekt flexible Schulsozialarbeit, welches vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V.  in Kooperation mit dem Jugendamt der Region B, in Steglitz-Zehlendorf konzipiert wurde.

Das Ziel von sozialräumlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche ist es, sämtliche Ressourcen so einzusetzen, dass mehr Kinder und Jugendliche mehr Angebote des Jugendhilfesystems in Anspruch nehmen können, ohne dass Verschlechterungen in der Angebotsqualität- und in der Leistungsvielfalt entstehen. In der Kooperation mit Schulen ist das primäre Ziel die Unterstützung des Bildungs- und Erziehungsauftrages, sowie die Integration in die Schulen. Für Kinder, Jugendliche und deren Familien werden optimierte Sozialisationsbedingungen geschaffen. Inklusives Denken und Handeln aller Beteiligten ist in diesem Prozess notwendig.  Weiterlesen

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie das Blog der AG 78 in der Region B gefunden haben.

In regelmäßigen Abständen werden wir auf dieser Seite über aktuelle Themen, Projekte, Aktivitäten, Veranstaltungen und Entwicklungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Lankwitz und Lichterfelde-Süd/Ost informieren.

Weitere Infos zur Arbeit der AG 78 (auch in anderen Regionen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf) finden Sie auf der Seite www.ag78.de