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Martinstag – Glaube -Bräuche -Hintergründe

PicsArt_1415733870865Warum sind rund um den 11. November immer die ganzen Laternen in den Straßen zu sehen. Was steckt dahinter? – Diese Fragen möchten wir mit diesem Artikel versuchen zu erklären.

Die Geschichte beginnt  316 n. Chr., dort erblickte in Savaria, der römischen Provinz Pannomia, heute Szombathely, Ungarn Martin von Tours, als Sohn des Militärtribuns von Pannomia, das Licht der Welt. Mit 15 Jahren kam er zu römischen Militär um dort die nächsten 25 Jahre seines Lebens zu dienen. Seine ersten Berührungen mit dem christlichen Glauben hatte er mit 10 Jahren und das beewegte ihn sein gesamtes Leben. Nach dem Militär zog er sich zuerst zurück und ging dann nach Gallien wo er das erste Kloster im Abendland baute.  Er tat gutes wo es nur ging, half den Menschen in Not und wurde schnell dadurch im ganzen Landkreis bekannt. 372 wurde er zum Bischoff von Tours ernannt. Er starb am 8. November 397 und wurde unter grosser Anteilnahme  der Bevölkerung von Tours am 11. Novemeber begesetzt. Kurz nach seinem Tod wurde er heilig gesprochen und gilt als Schutzpatron der Armen.

PicsArt_1415733723806Jeder kennt das Lied Sant Martin, wo er durch Schnee und Wind reitet und am Wegesrand ein armer Mann sitz, dem er die Hälfte seines Mantels gibt. Diese Geschichte ist passiert als er noch beim Militär war. Zur Erinnerung daran, nimmt an vielen Martinsumzügen ein verkleideter Reiter in Rüstung und mit Mantel teil um diesem zu Gedenken.

Warum aber nun die Laternen und Lieder? Grundsätzlich ist das Martinsfest ein Fest um Sankt Martin zu gedenken und dem was er getan hat. Es gibt diverse Theorien warum es Laternen gibt und deren bedeutung. Zum einen haben die Bürgerinnen und Bürger Lichter getragen bei der Beisetzung von Sankt Martin und so den Weg beleuchteten. Eine andere Idee ist das es ein Dank für die Ernte war. Anfang November wurde die Arbeit auf den Feldern eingestellt, die Tage wurden kürzer. Um den Martini sind Kinder mit beleuchteten Kürbissen durch das Dorf gegangen und haben nach Obst und Gebäck gefragt.

Wie auch immer man es sehen mag, es ist ein hoch traditionelles Fest, es kommen Menschen allen Aters zusammen, singen und feiern gemeinsam.

 

 

 

 

 

 

 

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